Welches Au Pair kennt es nicht: eigentlich hatte man geplant, den Nachmittag mit den Kids auf dem Spielplatz zu verbringen und jetzt schüttet es wie aus Eimern. und jetzt?!
Natürlich könnte man sagen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Aber manchmal gibt es einfach Tage und Wetter, da kann und will niemand nach Draußen gehen. Dann gilt es, die Kinder zu beschäftigen, damit keine Langeweile ausbricht!
Damit ihr auch auf diese Notfälle vorbereitet seid, haben wir hier ein paar Ideen für euch, wie ihr solche Situation mit euren Gastkindern meistern könnt! 

Auch wenn ihr wegen dem Wetter mal nicht nach Draußen könnt, könnt und solltet ihr trotzdem dafür sorgen, dass wir ein wenig Bewegung bekommen.

Wie wäre es da beispielsweise mit einem Hindernisspiel durch die Wohnung/das Haus?
Je nachdem wie alt eure Kinder seid, könnt ihr die Hindernisse schwieriger oder einfacher gestalten. Achtet natürlich darauf, dass sich niemand verletzten kann und die Wohnung heil bleibt. ;)
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und bezieht auch gerne die Kids in die Planung des Hindernisparcours mit ein. Ihr könnt zu Beispiel über Kissen hüpfen oder unter Stühlen hindurchkrabbeln. Ihr könntet auch einen Schal irgendwo spannen, unter oder über den man gelangen muss. Sicherlich werdet ihr viele weitere Dinge in der Wohnung finden, die ihr dafür nutzen könnt.

Oder bastelt ihr vielleicht lieber?
Wie wäre es denn, mit Armreifen aus leeren Klopapierrollen? Die hat nun wirklich jeder zu Hause. ;)
Dafür müsst ihr die Papprollen nur längst aufschneiden (die Ecken könnt ihr noch ein wenig abrunden und die Rollen eventuell auch kürzen, damit sie den Kids besser passen). Dann können die Rollen nach Lust und Laune bemalt, beklebt und mit Glitzer oder allem verziert werden, was ihr und die Kids eben so findet und als geeignet erachtet. :-)


Oder soll es vielleicht lieber etwas Ruhigeres sein?
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr den Kids mittlerweile schon alle Bücher 100 Mal vorgelesen habt und die Geschichten schon auswendig kennt, dann erzählt euch doch gegenseitig ausgedachte Geschichten. Eine Person wird zum/zur Geschichtenerzähler*in benannt und die Anderen nennen ihm/ihr nun 5-10 Begriffe, die diese Person geschickt in ihre Geschichte einbauen muss. Auch hier könntet ihr kreativ werden und gemeinsam mit den Kindern „Erzählkarten“ basteln, mit verschiedenen Motiven (da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt und ihr könnt euch ganz danach richten, was eure Kids momentan gerne mögen und kennen). Diese können dann hochgehalten werden, während die Geschichte erzählt wird, sodass der/die Geschichtenerzähler*in die Begriffe ihn die Erzählung einbauen kann.

Und wenn man schon den ganzen Tag Drinnen verbringen muss, Hindernisse erklimmt, wundervolle Kreationen erschafft und wilde Geschichten erzählt, hat man ab und an auch eine kleine Belohnung verdient. Wie wäre es also mit leckeren Kekse, die ihr gemeinsam mit den Kids backen könnt.
Für ein einfaches Grundrezept habt ihr bestimmt alles im Haus, sodass ihr nicht noch zum Supermarkt müsst! Sonst könnt ihr bestimmt auch viele Dinge mit anderen ersetzten, die gerade da sind. So könntet ihr sie auch vegan machen, wenn ihr möchtet. 
Für ca. 18 Kekse braucht ihr:
 - 200 g Mehl
 - 90 g Zucker
 - 125 g Butter oder pflanzliche Margarine oder ein neutrales Öl, wie Kokosnussöl   
 - 2 TL Vanillezucker oder Vanilleschote oder Vanille Extrakt (könnt ihr aber auch weglassen)
 - 1 TL Backpulver
 - 80 Gramm Apfelmus oder 1 Ei  
 - 1 Prise Salz
 - Evtl. einen Schluck Kuh- oder Pflanzenmilch
 - 150 g gehackte Schokolade und/oder Nüsse, oder was ihr sonst findet und dem Teig hinzufügen möchtet. Da sind euch kaum Grenzen gesetzt.

Dann den Backofen auf 180° Grad vorheizen. Vermischt alle Zutaten (hier müsst ihr nicht zu gründlich sein) und fügt dann auch die 150 g Schokolade/Nüsse/oder was ihr möchtet hinzu. Sollte der Teig super trocken sein, könnt ihr einen Schluck Milch hinzugeben. Aber nicht zu viel, er sollte eher fest sein. Formt Kugeln aus dem Teig (je kleiner bzw. größer, desto kleiner bzw. größer werden die Cookies; entscheidet da selbst, was ihr lieber mögt. Das könnt ihr auch gut mit den Händen machen.) und legt sie mit Abstand zueinander auf Backbleche. Die Kekse müssen ungefähr 10-12 Minuten backen und sind noch sehr weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Keine Sorge, das soll so sein! Lasst sie auch dem Backblech noch etwas abkühlen, bis sie fester geworden sind. Dann könnt ihr sie auf einen Teller legen (oder sofort vernaschen!). :)

Wir hoffen, dass euch unsere Ideen die Langeweile ein wenig vertreiben wird und vielleicht sogar zu neuen Ideen inspiriert.

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